WAS PACKEN WIR IN DEN RUCKSACK?

Was brauchen wir, um uns und unser Umfeld auf eine positive, unabhängige und nachhaltige Zukunft vorzubereiten? Dies ist eine komplexe Frage. Genau deshalb wollen wir gemein(d)sam eine Vielfalt von Themen vertiefen, die für das Leben in der Gemeinde in Zukunft wichtig sein werden. 

 KONSUMVERHALTEN 

In der globalisierten Welt von heute können wir alles konsumieren was wir wollen, zu jeder Zeit, an jedem Ort. Unser gewohnter Standard hat jedoch Folgen. Nicht nur für die Natur, sondern auch für die lokale Wirtschaft und unsere Gesundheit. Tägliche Kaufentscheidungen bei einem Überangebot in den Läden überfordern uns und machen unglücklich. Welchem Unternehmen können wir noch trauen? Wie sind die Produktionsbedingungen? Wo fliesst unser Geld hin? Weshalb konsumieren wir und was beeinflusst unser Konsumverhalten? Mit all diesen Fragen sind wir täglich auf die eine oder andere Art, meist unterbewusst, konfrontiert. Sie verursachen Stress und führen dazu, dass wir doch am liebsten schnell und unkompliziert einkaufen. Im Gipfelstürmer Programm wollen wir Klarheit schaffen, neue Konsummuster und Ansätze aufzeigen und zusammen Lösungen entwickeln, damit wir auch in Zukunft mit gutem Gewissen einkaufen und geniessen können.​

 ERNÄHRUNG 

Die Covid-19 Krise hat gezeigt: wir sind von einer funktionierenden Lebensmittelversorgung abhängig. Lokal kann aber nur noch ein Bruchteil der von uns benötigten Nahrung hergestellt werden. Mit unbewussten Kaufentscheidungen unterstützen wir täglich die globale Nahrungsmittelproduktion, welche mehr und mehr Lebensräume zerstört, Böden unfruchtbar macht und Schadstoffe für den Körper enthält. Zudem schwächen wir das lokale Wirtschaftssystem, indem wir unser Geld ausserhalb der Gemeinde ausgeben. Die Frage liegt auf der Hand. Wie wollen wir uns in Zukunft ernähren? Wie können wir neue, lokale Ernährungssysteme schaffen, die resilient, ökologisch und gesund sind, denen wir wieder vertrauen können, die zu unserem Lebensstil passen, erschwinglich und für alle im Dorf zugänglich sind? Im GiP vertiefen wir neue Lösungen und Verhaltensmuster dafür, wie Ernährung lokal, nachhaltig und mit gemeinschaftlichem Ansatz umgesetzt werden kann.​

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 ABFALL & KREISLÄUFE 

Egal was wir kaufen, meist entsteht dabei Müll. Nicht nur die Plastik beim schnellen Mittagessen, sondern auch unsere Möbel, unsere alten Smartphones, unsere Gebäude etc. verursachen schlecht verwertbaren Abfall. Wenn wir noch lange auf unserem Planeten leben möchten, dürfen wir nicht länger produzieren und wegwerfen, sondern müssen unsere Produkte wieder in den natürlichen Kreislauf zurückführen oder  wiederverwenden. Die Wirtschaft der Zukunft ist zirkulär. Dabei wird auch das Teilen wieder vermehrt eine Rolle spielen. Im GiP beschäftigen wir uns damit, wie wir vor Ort unsere Ressourcen schonen, richtig entsorgen, wiederverwerten und besser verteilen können. Was für lokale Lösungen gibt es bereits? Und wer ist für all den Abfall verantwortlich -Konsumenten? Produzenten? Der Staat? Wir wollen gemein(d)sam Antworten auf diese wichtigen Fragen finden und sie im Alltag integrieren. 

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 WOHNEN 

Wie wir wohnen beeinflusst nicht nur unseren Ressourcenverbrauch. Auch unsere sozialen Interaktionen werden dadurch bestimmt. Leben wir alleine oder gemeinsam? Ist es wirklich Luxus, alleine zu wohnen oder ist ein soziales Netz zuhause wichtiger? Wie integrieren wir alte und junge Generationen in unsere Wohnkonzepte der Zukunft, damit niemand sich selbst überlassen wird? Teilen wir Essen, Bohrmaschinen und Wohnfläche? Gilt der Traum vom Eigenheim überhaupt noch oder bedeutet Unabhängigkeit ein eigenes kleines Haus auf Rädern? Was gibt es neben einem Solarmodul auf dem Dach noch für Innovationen? Das Thema Wohnen ist unglaublich vielschichtig und wird sich in den nächsten Jahren drastisch verändern. Das GiP will zusammen mit den Teilnehmenden herausfinden, welche Wohnformen für die Gemeinde der Zukunft passend sind. 

 ARBEIT & SOZIALES 

Chronische Überarbeitung, wenig Zeit für Freunde und Familie, Abhängigkeit von einem sich ständig verändernden Arbeitsmarkt und die Angst, von einem Roboter ersetzt zu werden, beschäftigen viele von uns. Wir sind abhängig von unserem Einkommen und ob schon wir in der Schweiz gut verdienen - machen wir damit wirklich etwas Sinnvolles für die Zukunft? Wie wollen wir in Zukunft arbeiten? Von Zuhause aus oder im Gemeinschaftsbüro? Nur am Laptop oder doch lieber mit der Natur? Im Gemeinschaftsgarten oder am eigenen Projekt? In einer lokalen Zukunft könnte man Arbeit und Freizeit wieder miteinander verbinden. Wenn wir uns zusammen auf die Zukunft vorbereiten, können Träume wahr werden. Unser Programm regt zum Diskutieren an und schlägt gleichzeitig mögliche Lösungen für eine Gemeindelandschaft vor, die Themen wie die Digitalisierung, modernes Arbeiten, lokales Engagement und Gemeinschaft miteinander verbindet. 

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 MOBILITÄT 

​Mobilität ist ein Themenbereich, der stark im Brennpunkt der Nachhaltigkeits- und Zukunftsdebatte steht. Die Freizeit, der Arbeitsweg und auch jedes gekaufte Produkt ist mobil. Doch wie viel Mobilität brauchen und wollen wir wirklich? Wie gestalten die Mobilität für Alt und Jung unkompliziert und ressourcenschonend? Birgt die Lokalisierung unseres Konsums, unserer Freizeit und unserer Arbeit Vorteile, welche wir noch gar nicht vollständig erkannt haben? Wie schön wäre es doch, alles was man braucht, direkt vor der Haustür zu haben. 

 HYGIENE 

​Mit vielen Hygiene-Produkten verschmutzen wir unsere Umwelt und auch unsere Körper. Eigene Hygiene-Produkte zuhause umweltfreundlich herzustellen, ist dabei sehr einfach und günstig. Auch dieser kleine aber doch wichtige Bereich birgt Potenzial für die Zukunft. Denn wir haben verlernt, dass Hygiene nicht nur mit Putzsprays, Parfüms und vermeintlich sterilen Umgebungen zu tun hat, sondern relativ banalen Grundprinzipien folgt. Die GiP-Workshops zeigen auf, was gesunde Hygiene ist und wie mit natürlichen Seifen, Antiseptika und Entkalkern eine gesunde und umweltfreundliche Sauberkeit erreicht werden kann. Wir bieten Praxis-Tipps und fördern Personen und Unternehmen, die natürliche Hygieneprodukte für die lokale Gemeinschaft herstellen. ​

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